Ortsvorsitzender der Freien Demokraten kandidiert für den Landtag

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Allgemein | 2. Mai 2015

Die Mitglieder des Kreisverbandes Calw nominierten am 30.03.15 im Beisein vom Fraktionsvorsitzenden der FDP im Landtag Dr. Hans-Ulrich Rühlke den Nagolder Ortsvorsitzenden zum Kandidaten für die kommenden Landtagswahlen 2016 in Baden Württemberg.

Visitenkarte Rückseite

„Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich diesen Schritt gehen und diese Herausforderung auf mich nehmen soll, habe ich doch einen Beruf der mich fordert und der mir Spaß macht.

Umso mehr freut es mich, dass die Mitglieder mit großer Mehrheit mir Ihr vertrauen schenken.

Ich bin 1957 geboren, bin seit 1977 glücklich verheiratet, habe 3 erwachsene Kinder und ein Enkelkind. Nach meiner Lehre zum Kaufmann habe ich 12 Jahre bei der Bundeswehr gedient, zuerst in Nagold bei den Fallschirmjägern, dann in Böblingen im Stab der Heimatschutzbrigade. Interessante Menschen kreuzten meinen Weg wie mein damaliger Brigadekommandeur Berthold Graf von Staufenberg und der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr Schneiderhan. Zwei weitere Berufabschlüsse konnte ich während dieser Zeit erlangen, bevor ich 1989 in die IT-Branche wechselte; zuerst bei Nixdorf Computer, dann Siemens Nixdorf und Siemens, bis ich 1999 als Vertriebsleiter und Geschäftsstellenleiter in ein mittelständisches Systemhaus wechselte. Heute betreue ich als Global Account Manager einen der größten Automobil Zulieferer der Welt.

Mit Sicherheit werden wir Freien Demokraten wieder im Landtag vertreten sein, in welcher Größenordnung werden wir am 13.03.16 erfahren. Ich werde meine Kraft dafür einsetzen, dass wir in unserem Landkreis unseren Beitrag dazu leisten und vielleicht auch wieder einen Regierungswechsel in Baden Württemberg herbeiführen.

Lange genug mussten wir die „Zwangsbegrünung“ ertragen, die Bevormundung, Verbote und Klientelpolitik unter dem Deckmantel des Umwelt- und Naturschutzes.

Vor allem der ländliche Raum hat meines Erachtens nicht von der Grün/Roten Politik profitiert, im Gegenteil; Lehrer und Polizisten, Waldbesitzer und Sägewerksbetreiber, Jäger und auch Häuslebauer können davon ein Lied singen.
Viel zu oft wurde aus dem zuvor versprochenen „Gehört werden“ ein „Nicht erhört werden“. Die Defizite bei der Verkehrsinfrastruktur, insbesondere der Straßen im ländlichen Raum wurden und werden immer noch der Vorgängerregierung angelastet. Ländliche Regionen, Kommunen, Gewerbetreibende werden so gegenüber der Städte benachteiligt. Beispiel dafür haben wir auch in unserem Landkreis.

Wir brauchen keine ideologische Politik, sondern eine Politik die sich am Wohl der Bürger und Bürgerinnen orientiert. Daher werde ich mich u.a. für die Erleichterung, von Bürgerbegehren, Bürgerentscheiden und Bürgerbefragungen einsetzen.

Wir brauchen keine zuwachsenden Täler oder die einseitige Bevorzugung einer bestimmten Schulform, wir brauchen keinen der uns sagt wann wir was zu tun haben und was gut für uns ist.
Wir sind zwar Schwarzwälder, aber keine Hinterwäldler!

Die stark gestiegenen Einbruchzahlen sind u.a. ein Indiz für eine verfehlte Polizei-reform, die dazu führte dass Anfahrtswege weiter sind und schon gar nicht mehr eine Chance besteht Straftäter auf frischer Tat zu ertappen.
Unsere Bürger müssen wieder das Gefühl haben, an ihrem Wohnort und in ihrem eigenen Heim sicher leben zu können.

Der demografische Wandel wird sich auch auf die Gesundheitsversorgung insbesondere im ländlichen Raum auswirken. Es ist schwierig Nachfolger für niedergelassene Ärzte/Landärzte zu bekommen, die aus Altergründen ihre Praxis schließen. Dies kann und wird zu Engpässen bei der wohnortnahen Versorgung führen. Wir müssen uns mit der Frage beschäftigen, wie wir diesem Problem begegnen, hat dies doch auch auf andere Bereich Auswirkungen, wie z.B. für Familien die Wohnraum suchen.  Für kleinere Kommunen und auch Stadt-/Ortsteile kann dies durch die „Landflucht“ den Exodus bedeuten.

Meine Agenda wird geprägt sein durch Ehrlichkeit und Transparenz, denn „Lügen haben kurze Beine…“, und diese hat nur meine Rauhaardackel!

Menschlichkeit, Respekt und Toleranz sind für mich eine Selbstverständlichkeit.
Das was ich von anderen erwarte, erwarte ich auch von mir selbst; und in erster Linie bin ich meinem Gewissen und den Bürgern unseres Landes verantwortlich.

Ich werde meine Tour durch den Wahlkreis in Nagold im Mai beginnen und das Gespräch sowohl mit Unternehmern, Handwerk, Organisationen und Vereine suchen;  mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden unseres Wahlkreises die Themen und Probleme der jeweiligen Kommune vor Ort erörtern.

Unser Landkreis ist vielfältig, liebenswert ländlich gesprägt, mit einer starken mittelständischen Wirtschaft die es zu erhalten und zu stärken gilt. Eine lebenswerte Region die vor allem durch das überdurchschnittliche ehrenamtliche Engagement und durch ein beachtenswertes Kulturangebot heraussticht.

Diese, meine Heimat möchte ich als Freier Demokrat im Landtag von Baden Württemberg vertreten.